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Armer Hund

Die armen Hunde müssen für so viel herhalten, zum Beispiel als Ausrede für faule Menschen. Den Hund von Frau M. hatte ich ja schon erwähnt: Seine „Spaziergänge“ im Wald verbringt er meist angebunden vor der Gaststätte. Wo sein dickes Frauchen und sein noch dickeres Herrchen Bier trinken und Schweinschwarten essen. Sie nehme immer auch noch einen Salat, seit ich ihr erzählt hätte, wie wichtig Ballaststoffe und Vitamine aus Rohkost sind. AUCH einen Salat, das hilft wenig, liebe Frau M., wenn die Schweinefleisch-Portion nicht kleiner wird. Und dazu immer das Bier – sie trinke jetzt Weizen, seit sie gehört hat, dass da viele Vitamine drin sind. 

Ja, Frau M., ich gönne mir auch manchmal ein Weizen – ein Alkoholfreies, nach einem Ausdauertraining, bei dem ich richtig ins Schwitzen gekommen bin. Weizenbier hat Elektrolyte und Kohlenhydrate, die man für die Erholung braucht, wenn man sich verausgabt hat. Ihnen Frau Müller, geht es wohl eher um den Alkohol, und das sind leere Kalorien, die auch noch die Organe belasten, die eigentlich bei der Erholung nach einem intensiven Training voll arbeiten müssten. Aber Sie trainieren ja nicht intensiv – wegen Ihrem Hund. 

Ihr armer Hund, Frau M., mag übergewichtig sein, aber daran ist nicht er Schuld. Ich vermute viel mehr, dass er sich aus Sorge über die ungesunde Lebensweise von Herrchen und Frauchen einen Wanst angefressen hat. Oder, realistischer gesehen, überfüttert wird mit Schweinefleisch-Resten, und zu wenig Bewegung hat, genauso, wie auch Herrchen und Frauchen. Er sei schon alt, sagen Sie. Nun, ich kenne andere neunjährige Hunde, die über stundenlange Mountainbike-Touren immer neben ihrem Herrchen herrennen können. Schauen Sie sich nur an, wie Hunde in der Natur jagen – glauben Sie nicht, dass Ihr dickliches Tierchen mit etwas Gewöhnung auch eine längere Strecke zurücklegen könnte als die Strecke vom Parkplatz bis zum Gasthaus? Nein, ich spreche nicht von Ihrem Mann; für den ist es zu spät. Ich spreche von Ihrem Hund. Haben Sie erbarmen mit dem armen Tier.

24.5.12 13:50


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Gutes Tun

Liebe Leserinnen und Leser,

tut Ihr Euch Gutes?

Viele nehmen mich als streng wahr, dabei rate ich Menschen doch immer, sich etwas zu gönnen. Ich persönlich finde ja, dass Sport ein Hochgenuss ist, dass Training in sich schon befriedigt, und brauche auch keine zusätzlichen Anreize. Aber es gibt nicht wenige Mitmenschen, die sich nur dann bewegen, wenn es sich nicht vermeiden lässt, und die am liebsten auch die Zahnbürste per Ebay direkt ins Bett bestellen würden.

Diese Menschen, die eine grundsätzliche Abneigung gegenüber Bewegung jeglicher Art verspüren, müssen sich umerziehen. Nicht (nur), weil ich das so sage, sondern ihrer eigenen Gesundheit willen. Und wie erzieht man sich selbst? Mit Peitsche (anwesend), und Zuckerbrot. Zuckerbrot besser nicht im buchstäblichen Sinn (Peitsche auch nicht), denn Zuckerbrot ist schrecklich für den Blutzucker, gibt mittelfristig noch mehr Hunger als er nährt, und ist so gut wie komplett Vitaminfrei, verschwendet sogar Vitamin B für die Aufnahme des Zuckers. Das Zuckerbrot kann jede Art von Belohnung sein, etwas, was man sich nur selten gönnen kann oder will, am besten etwas, was zumindest Gesundheitsneutral ist. Das schließt Bier, Zigaretten und Eis eher aus. Aber es gibt doch so viele andere Freuden! Ich habe mir zum Beispiel gestern ein neues Top von Vero Moda gegönnt, nachdem ich vier Stunden lang im Einkaufszentrum Promo gemacht hatte. Promo fällt mir immer ein bisschen schwer, denn man kann die Menschen schließlich nicht zu ihrem Glück zwingen. Doch ohne Promo geht es nicht, da kommen schließlich die Kunden her, für mich wie auch für das Fitnesscenter, und ein bisschen Provision kriege ich ja schließlich auch. Also „erziehe“ ich mich dazu, mich auf Promo zu freuen, indem ich mir danach jedes mal etwas Schönes gönne, wie jetzt das Top, das in drei Tagen bei mir sein sollte. Juhu!

22.5.12 13:50


Gesundheits-Genörgel

Liebe Leserinnen und Leser, 

Motivation, eine positive Einstellung zum Training und zur Ernährung sind das Wichtigste, wenn man die eigene Leistungsfähigkeit verbessern möchte. Wenn man allerdings Fitnesscoach ist, und anderen den ganzen Tag eben diese Einstellung vermitteln möchte, und die kommen dennoch nur in jedes zweite Training, und stopfen sich auf dem Nachhauseweg in der Konditorei voll – dann ist es vorbei mit der guten Laune, und ich will nur noch nörgeln. 

Dazu soll dieser Blog da sein: Ich lasse meinen Frust über die Gesundheitsunlust der Leute aus. Ihr könnt, wenn Ihr schlau seid, daraus Tipps für eure eigene Gesundheit ableiten. Abgemacht? 

Heute nörgle ich über Frau M. Aus B. Frau M. labert mir ständig die Ohren voll wie sie abnehmen will. Ich hätte so Glück mit meiner guten Figur, sie beneide mich so, sie selbst sei ja so gestraft mit ihrer Veranlagung zu einer etwas dicklichen Hüfte. Glück? Veranlagung? Hallo, wozu kommen Sie denn zum Fitnesscoach, wenn Sie denken, Ihr Aussehen und Ihre Gesundheit werden vom Schicksal entschieden? Das sage ich ihr natürlich nicht, denn sie ist ja schließlich mein täglich Brot. Ich mache mit ihr Übungen, welche die Muskelspannung rund um den Torso erhöhen, ich gebe ihr den Ratschlag, am Abend nicht zu viel Wurstbrot zu essen, sondern lieber eine Brühe. Und viel bewegen, da freue sich auch ihr Hund. 

Ja, der Hund von Frau M. Der gute hat selbst auch nicht gerade wenig Übergewicht. Und die liebe Frau mag mir noch so oft versichern, dass sie jedes Wochenende mit ihm im Wald spazieren geht, und das verbrauche doch bestimmt ganz viele Kalorien – würde es, wenn der Waldspaziergang nicht zwischen der Autotür und der nächsten Waldgaststätte stattfinden würde. 

Danke für eure Geduld, und gute Nacht.

20.5.12 13:49





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